Keiner will mich

Alfred Gloor • 18. Juli 2024

In einem 1. Schritt sollten bis zu 4 Windenergieanlagen auf der Aargauer Seite in den Gebieten Grod, Sonneri und Horben realisiert werden. zur Zeit spricht man nur noch von 2-3 Windrädern. Die Alpgenossenschaft gibt kein Land für die WEA 4 im Horben. Die Eidgenössische Kommission für Denkmalschutz will gemäss dem UVB 2 überhaupt keinen Windpark, da das projektierte Windrad Sonneri (WEA 3) nicht nach Norden verschoben werden kann. Dies, weil das Bundesamt für Zivilluftfahrt im Anflugbereich Flugplatz Beinwil ein Ausschlussgebiet erlassen hat.

Auf der Luzerner Seite, dem Gemeindegebiet Hitzkirch (Ortsteil Müswangen) sind noch maximal 1-2 Windräder möglich, da die im Richtplan des Kantons Luzern ausgewiesene Fläche der Windzone 1 wegen Ausschlüssen durch bewohnte Gebäude, der Meteo Schweiz (Wetter-RADAR Albis) und dem Bundesamt für Kommunikation (Radius 700 Meter um Polycom Antenne) nur noch ca. 5% beträgt.

Nationales Interesse, ein Windpark mit midestens 3 Anlagen ist nicht mehr möglich. Die Luzerner Kantonsregierung krebst jetz zuück und will jetzt kantonales Interesse mit Einzelwindrädern geltend machen.


Die Anwohner von Müswangen und Hämikon-Berg hoffen, dass die betreffenden Grundeigentümer kein Land für Winradprojekte zur Verfügung stellen.

von Alfred Gloor 19. Juli 2024
Während dem Vogelzug im Mai und August "kann" man die Windkraftanlagen ja abstellen. Aber dass während den Monaten Mai bis August immer zwischen 4 bis 50 Störche aus dem Reuss- und Seetal auf dem Lindeberg sind interessiert die Investoren nicht. Ebenso unsere Rotmilanpopulation die im gesamten Windparkperimeter aus mindestens 25 Brutpaaren besteht. Es ist keine Seltenheit, wenn diese in Gruppen bis zu 50 Greifvögeln ihre majestätischen Flugkünste vollführen.
von Alfred Gloor 19. Juli 2024
Die Untersuchungen beim Horben im Jahr 2015 haben gezeigt, dass im Windkraftperimeter diverse Fledermausarten vorhanden sind. Obwohl diese sonderbaren vor dem aussterben bedrohten Kreaturen höchst geschützt sind und pro Jahr höchstens ein Junges zur Welt bringen, ist dies kein Hinderungsgrund "Vogelschredder" aufzustellen. Es wird argumentiert, dass nicht alle Fledermäuse so hoch fliegen, dass sie in den Rotorbereich gelangen. Von implodierten, durch den Luftdruck geplatzten Exemplaren, will man nicht sprechen.
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